Justus-von-Liebig-Schule Göppingen

Studienfahrt nach Auschwitz

Das Damals und das Heute verbinden – das Projekt “Erziehung nach Auschwitz”

Das Projekt

„Erziehung nach Auschwitz“ ist ein Projekt von und mit Schülerinnen und Schülern der Justus-von-Liebig-Schule in Göppingen zusammen mit Studentinnen und Studenten sowie Lehrkräften der Hochschule Esslingen, Fakultät für Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege.

Ziel des Projektes ist es, dass sich die Teilnehmenden mit der Geschichte des Nationalsozialismus und den Massenvernichtungen an Millionen von Menschen auseinandersetzen. Dabei geht es nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um unsere Zukunft. Im Zentrum des Projektes stand daher auch immer die Frage:

Neben vielen anderen Aktivitäten ist es vor allem die zehntägige Bildungsreise nach Auschwitz und Krakau, die die Schülerinnen und Schüler sowie die Studierenden dem Thema näher bringt. In diesem Jahr fand die Exkursion vom 18. Mai bis zum 28. Mai 2014 statt. Doch bereits im April trafen sich die Teilnehmenden aus Göppingen und Esslingen zu einem gemeinsamen Vorbereitungsseminar. Es wurde ein Zeitstrahl ausgelegt, um sich mit den geschichtlichen Entwicklungen vertraut zu machen. Auch ein „Mini-Sprachkurs“ in Polnisch durfte nicht fehlen. Für die Zeit in Auschwitz wurden Projektgruppen gebildet. Die Zeit in Polen war sehr intensiv und emotional. Die Gruppe konnte das Stammlager in Auschwitz frei begehen.

In den Projektgruppen tauschten sich Schülerinnen und Schüler mit Studierenden über die Erfahrungen aus und erarbeiteten Präsentationen zu bestimmten Themen. Abends tauschte man sich im Plenum aus. Weitere Erlebnisse waren die Zeit in Auschwitz-Birkenau, der Besuch einer jüdisch-liberalen Gemeinde, Gedenkstättenpflege des jüdischen Justus-von-Liebig-Schule Göppingen 18.09.2014 Friedhofes sowie ein Kunstprojekt, bei dem die Teilnehmenden Steine bearbeiten durften. Nach der Zeit in Auschwitz lernte die Gruppe auch eine andere Seite Polens kennen und besichtigte für zwei weitere Tage die interessante und vielfältige Stadt Krakau.

Die POL-Gruppen

Insgesamt gab es sechs ganz unterschiedliche interessante Themen. Jede Gruppe arbeitete mit viel Interesse und Engagement an ihrem Thema. Wir durften ins Archiv, um dort Informationen über unser Thema zu finden oder nutzten die unterschiedlichen Ausstellungen in den verschiedenen Baracken in Auschwitz. Natürlich hatten wir auch Literatur dabei und durchsuchten diese nach Antworten auf unseren Fragen. Am Ende unserer Zeit in Auschwitz stellte jede Gruppe ihr erarbeitetes Thema vor. Es war sehr interessant zu sehen, dass jedes Thema anders präsentiert wurde, was sehr abwechslungsreich und informativ war.